Unser Kennenlern - Camp in der Umweltbildungsstätte Oberelsbach – „Rhöniversum“

  • Insgesamt 9 TeilnehmerInnen der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) und der BaE kooperativ haben vom 12. - 14. Dezember 2018 mit den Betreuern Herr Janssen, Herr Denner und Frau Grothe das „Rhöniversum“ besucht und dort das Kennenlern-Camp mit dem Thema „Meine Stärken“ abgehalten.

    Alle waren wir davon überrascht, wie modern und schön gelegen die Umweltbildungsstätte ist. Herr Janssen hatte den Vorschlag gemacht, dass wir unsere ZimmerkollegInnen nicht selber aussuchen, sondern auslosen. Zuerst fanden wir die Idee gar nicht so gut, aber dann haben wir erkannt, dass wir uns so viel besser kennenlernen konnten. Wir haben uns alle prima verstanden. Und die Verpflegung: sie war erstklassig! Das Essen war sehr abwechslungsreich und schmackhaft und noch dazu alles „bio“. Unser Gruppenraum war groß und mit allem Notwendigen ausgestattet, was wir zum intensiven Arbeiten benötigten. Einmal haben wir ihn sogar zum „Kino“ umgestaltet.

    Die 2 ½ Tage im „Rhöniversum“ waren sehr anstrengend, haben uns aber riesigen Spaß gemacht, weil sie sehr abwechslungsreich waren.
    In den Gruppenstunden hatten wir die Möglichkeit, durch gemeinsame Gespräche, und verschiedene sozialpädagogische Übungen (wie z. B. „Teamstift“ oder „Hochstapler“), uns selbst zu erkennen, zu erfahren, wie wir selbst auf unsere Gruppenmitglieder wirken und unsere Stärken zu erarbeiten.
    Wir haben auch erfahren, was Geo-Caching ist und haben am „Kreuzweg“ in Oberelsbach unseren „Schatz“ gesucht.
    Der zweite Tag begann bereits um 7:15 Uhr mit Frühsport. Nach dem Frühstück kamen Frau Meister und Frau Ziegler mit den Hunden Bandit und Hopi. Jetzt wissen wir, welche Aufgaben Therapiehunde haben und wie man mit ihnen umgeht. Wir konnten es sogar selbst ausprobieren und es hatte niemand mehr Angst vor ihnen. Trotz der großen Kälte hat uns die Beschäftigung mit den beiden Hunden eine Menge Spaß bereitet und wir haben das Thema „Meine Stärken“ mit den Hunden weiter bearbeitet.

    Eine Betriebsbesichtigung der Bionade GmbH in Ostheim hat uns danach wieder etwas aufgewärmt. Wir haben einen Film über die Entstehung der Firma und die Brauanlage anschauen, einige Proben von den Limonade-Grundstoffen (…die übrigens sehr scheußlich geschmeckt haben!) kosten können und am Ende auch noch ein Werbegeschenk mit 4 unterschiedlichen Limonadesorten erhalten. Am Freitag packten wir nach dem Frühsport unsere Sachen, da unser Aufenthalt schon zu Ende war. Wir fuhren dann aber nicht gleich wieder zurück, sondern machten noch eine kleine Wanderung in der Rhön am Franziskusweg. In der Feedback-Runde am Ende des Camps haben wir uns darüber geäußert, ob die Kennenlerntage dazu beigetragen haben, dass wir uns anders wahrnehmen oder ob wir selbst mit bestimmten persönlichen Themen anders umgehen werden. Das war und ist der Fall! Wir haben viel gelernt.

    Uns hat es sehr gut gefallen. Dafür möchten wir uns bedanken!

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