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Pro Praxis

Die Praxisklasse (oder P-Klasse) ist in Bayern ein Modell zur Förderung von Schülern der Hauptschule mit großen Lern- und Leistungsrückständen. Diese Schüler sollen durch eine spezifische Förderung zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt und durch die Kooperation mit Betrieben in Form von Praktika in das Berufsleben begleitet werden.

ProjekteGrundsätzlich sind in der Praxisklasse Schüler, die in ihrem 9. oder 8. Schulbesuchsjahr sind und durch eine spezifische Förderung mit hohen berufsbezogenen Praxisanteilen zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt werden können. Der Besuch der Praxisklasse ist freiwillig und bedarf der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Grundvoraussetzung ist ein deutlicher Wille und Interesse des Schülers und des Elternhauses die schulischen Leistungen zu verbessern. Reine Schulverweigerer ohne positive Ansätze und ohne Bereitschaft zur Veränderung werden nicht aufgenommen bzw. werden wieder aus der Praxisklasse verwiesen. Dies gilt vor allem für erziehungsschwierige Schüler.

Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene zu einer qualifizierten beruflichen Ausbildung und Tätigkeit zu befähigen, die diese ohne zusätzliche Unterstützung nicht erreichen können. Durch eine individuelle, soziale und berufliche Förderung soll die Eingliederung in den Arbeitsmarkt bzw. Ausbildungsmarkt erreicht werden. Das Förderkonzept ist ganzheitlich ausgerichtet und grundlegender Bestandteil aller Maßnahmen.

Schwerpunkte

Es umfasst - mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen - vier Bereiche, die gleichberechtigt miteinander verzahnt sind:

  • Fachliche Qualifizierung
  • Entwicklung von beruflichen Schlüsselkompetenzen
  • Förderung der sozialen Kompetenz
  • Persönlichkeitsförderung

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