aktuelles
Schule geschafft! Und jetzt?
Für junge Menschen ist es trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt oft nicht... Mehr Infos
Preisverleihung
In der Berichterstattung der Presse sind Wettbewerbe, Auszeichnungen und... Mehr Infos
Draußen vom Wald
Der alljährliche Weihnachtsbasar der GbF Schweinfurt, welcher in diesem Jahr unter dem... Mehr Infos
Mal was anderes
Die Jugend ist oft eine emotionale Achterbahnfahrt, getragen von Brüchen, Problemen und... Mehr Infos
Weitere Fragen?
Rufen Sie uns an unter 09721 7899-0 oder senden Sie uns eine E-Mail.
Sie befinden sich hier: startseite- standorte- forst
Forst
Der Ursprung allen Schaffens der GbF Schweinfurt liegt in Forst. Forst ist ein Ortsteil der Gemeinde Schonungen und liegt im Landkreis Schweinfurt in Unterfranken.
Forst, der etwa 1000 Einwohner große Stadtteil von Schonungen, liegt ca. 8 km außerhalb von Schweinfurt. Im Jahr 1980 wurde in Forst zum ersten Mal eine Maßnahme der GbF Schweinfurt, damals noch als Kooperation zwischen der Handwerkskammer für Unterfranken und dem Kolping Bildungswerk, durchgeführt. Es war der Beginn einer großartigen Entwicklung, die in 2010 mit dem 30-jährigen Bestehen ihren Höhepunkt findet.
In einem Artikel des Schweinfurter Tagblatt vom 16. Februar 1981 liest sich der Beginn wie folgt:
Berufliche Eingliederung das Ziel
In Forst werden junge Türken intensiv gefördert - Abbau der Defizite.
Seit 1. Oktober 1980 führen die Handwerkskammer für Unterfranken und das Kolping Bildungswerk gemeinsam in der früheren Schule von Forst eine Maßnahme zur Vorbereitung und sozialen Eingliederung junger Ausländer durch. Wie Geschäftsführer Karl-Heinz Feser vor einem Kreis geladener Gäste - unter ihnen Landrat Karl Beck, Bürgermeister Rudolf Wenzel sowie Vertreter des Handwerks und der IHK - ausführte, betreut seine Gesellschaft zur zeit 275 ausländische, vor allem türkische Jugendliche.
Nach Mitteilung von Geschäftsführer Feser wird die Ausbildungsstääte Forst von 75 Jugendlichen, 64 Jungen und elf Mädchen, belegt, die in Kleingruppen zu je 15 Schülern untergebracht seien. Hier würden die Berufsfelder Holz, Metall, Polster und Farbe angeboten. Von den zehn Mitarbeitern seien je fünf Ausbildungsmeister und Sprachlehrer bzw. Sozialpädagogen. Jede Maßnahme, die im Einvernehmen mit dem Arbeitsamt zustandekomme, umfasse "mindestens zehn Monate" im Vollzeitunterricht mit je 40 Wochenstunden. Es würden Ausländer bis zu 20 Jahren aufgenommen, die nicht mehr der gesetzlichen Vollzeitschulpflicht unterlägen. Als Ziele der Maßnahmen nannte Feser:
- Verbesserung der Möglichkeit einer Aufnahme eines Ausbildungsverhältnisses,
- Förderung der beruflichen und sozialen Eingliederung,
- Vorbereitung auf die Berufswelt und
- eine qualifizierte Berufsausbildung sowie
- Abbau des bestehenden "Sprach- und Bildungsdefizits".
In diesem Jahr seien zusätzliche Fördermaßnahmen geplant:
- Deutsch-Sprachkurse,
- Betreuung während der Berufsausbildung in den Betrieben und
- Freizeitgestaltung.
Bei der anschließenden Führung durch die einzelnen Gruppen sah man auch den Forster Projektleiter Rainer Herleth und stellvertretenden Geschäftsführer Rupert Scheidl. Das Arbeitsamt Schweinfurt vertrat Ludwig Steinbauer von der Berufsberatung. [Sa.]
